VMware zählt weltweit zu den führenden Anbietern von Virtualization Software. Die Lösung stellt Hypervisoren bereit, die die Erstellung und Verwaltung von virtualisierten Enterprise-Umgebungen ermöglichen – einschließlich:
- Server
- Netzwerke
- Speicher
Aktuelle Änderungen im Modell der VMware Lizenzierung stellen für viele Unternehmen eine Herausforderung dar. Wer seine Virtual Data Center Environments effizient betreiben und optimieren möchte, muss die Lizenzkosten im Blick behalten, Compliance-Risiken vermeiden und zugleich die betriebliche Flexibilität sicherstellen.
Dieser Leitfaden beleuchtet die jüngsten Änderungen der VMware Lizenzierung und zeigt, wie Third-Party-Support eine sichere und kosteneffiziente Alternative bieten kann.
Ein Blick auf VMware Lizenzierung: Perpetual vs. Subscription
Früher konnten Unternehmen VMware-Dauerlizenzen (Perpetual Licenses) erwerben. Beim Kauf einer solchen Lizenz wird die Software einmalig bezahlt und kann anschließend zeitlich unbegrenzt genutzt werden.
Im Dezember 2023 hat Broadcom jedoch den Verkauf der VMware-Dauerlizenzen eingestellt und ist vollständig auf ein Abonnement-Modell (Subscription-Lizenzen) umgestiegen.
Nachfolgend ein Überblick über die wichtigsten Unterschiede zwischen beiden VMware Lizenzen:
| Perpetual-Lizenz | Subscription-Lizenz |
|---|---|
| Einmalzahlung | Wiederkehrende Zahlungen (Abo) |
| Hohe Anfangsinvestition, die sich jedoch über die Jahre amortisiert | Geringeres initiales Invest, aber wiederkehrende Zahlungen führen zu höheren Gesamtkosten |
| Enthält keine Wartungs- und Supportgebühren | Enthält Wartung und Updates |
| Seit 2023 nicht mehr erhältlich | Das einzige aktuell verfügbare VMware-Lizenzmodell |
Unternehmen können ihre bestehenden VMware-Dauerlizenzen weiterhin nutzen, auch wenn sie nicht mehr auf dem Markt erhältlich sind. Dieses Lizenzmodell war – und ist nach wie vor – besonders für Unternehmen geeignet, die VMware-Produkte langfristig einsetzen. Je länger ein Unternehmen seine Lizenz behält, desto geringer werden die (jährlichen) Gesamtkosten, da sich die ursprüngliche Investition über die Jahre amortisiert.
Welche Herausforderungen prägen den VMware-Markt?
Die Änderungen der VMware Lizenzierung haben erhebliche Auswirkungen auf Unternehmen. Zu den wichtigsten Herausforderungen, mit denen sie derzeit konfrontiert sind, zählen:
Steigende Supportkosten
Auch wenn die VMware-Subscriptions und Bundles Wartung und Support beinhalten, sind sie mit hohen und fortlaufenden Kosten verbunden. Dies kann insbesondere kleinere Unternehmen stark belasten, da die IT-Budgets zunehmend unter Druck geraten.
Tatsächlich hat das European Cloud Competition Observatory die von Broadcom vorgenommenen Änderungen am VMware-Lizenzierungsmodell deutlich kritisiert und dem Unternehmen sowohl Ende 2023 als auch im Mai 2025 den Status „Rot“ verliehen. Zwar liegen derzeit keine offiziellen Zahlen vor, doch laut dem Cloud Infrastructure Services Providers in Europe (CISPE) wurden der Europäischen Kommission Preissteigerungen zwischen 800 % und 1.500 % gemeldet.
Erzwungene Cloud-Migration
Die neueren VMware-Bundles sind stark cloudorientiert. Dadurch geraten Unternehmen unter Druck, ihre Data Center in die Cloud zu migrieren, um den vollen Nutzen ihrer Subscription zu erzielen.
Alternativ wenden sich Unternehmen, die sich die laufenden Lizenzkosten der Software nicht mehr leisten können, der Cloud als vermeintlich günstigere Option zu. Dies kann sich jedoch als Trugschluss erweisen – denn die Cloud ist nicht zwangsläufig die kosteneffizienteste Lösung, insbesondere bei rechenintensiven Workloads.
Darüber hinaus bringen solche Migrationen auch eigene Risiken mit sich, darunter:
- Datenverlust
- Sicherheitsvorfälle während des Migrationsprozesses
- Compliance-Verstöße
Barrieren bei der Suche nach Alternativen
Natürlich gibt es Alternativen zu einem VMware-Abo. Diese sind beispielsweise:
- Software anderer Hersteller
- Open-Source-Hypervisoren
- Third-Party-Support für bestehende VMware-Installationen
Viele Unternehmen können mangels Ressourcen (begrenztes Kapital, fehlende Zeit oder unzureichende Internetanbindung) solche Alternativen weder prüfen noch umsetzen.
Fehlende Mittel, um andere Optionen zu recherchieren, zu bewerten oder zu implementieren, können dazu führen, dass sich Unternehmen in ihrer bestehenden Umgebung gefangen fühlen.
Welche Risiken birgt die traditionelle Abhängigkeit von Anbietern?
Vendor Lock-in
Unternehmen, die vollständig auf das VMware-System setzen, haben häufig Schwierigkeiten, auf andere Anbieter zu wechseln oder zusätzliche Software zu integrieren. Dadurch geraten sie in eine Abhängigkeit von einem einzelnen Hersteller, was es erschwert, alternative Lösungen zu nutzen, ohne erhebliche Unterbrechungen in der IT-Umgebung zu riskieren.
Eingeschränkte Flexibilität
Die Abhängigkeit von einem einzigen Anbieter schränkt Unternehmen ein, ihre Infrastruktur an veränderte Anforderungen anzupassen oder zu skalieren. Oft sind Unternehmen dabei limitiert durch:
- die Produkt-Roadmap des Anbieters
- Support-Laufzeiten
- gebündelte Angebote
Dies führt letztlich dazu, dass Unternehmen weniger Kontrolle über ihre IT-Strategie haben.
Kostensteigerungen
Ein Anbieter kann seine Preise erhöhen oder seine Lizenzstruktur verändern – so wie es Broadcom mit den VMware-Angeboten getan hat. Dies kann zu deutlichen Anstiegen der Betriebskosten führen, insbesondere für langjährige Kunden mit komplexen IT-Umgebungen.
Warum auf Third-Party-Support für VMware wechseln?
Unternehmen mit bestehenden VMware-Dauerlizenzen können diese zwar weiterhin nutzen, haben jedoch keinen Anspruch mehr auf Support oder Updates durch VMware. Ohne den richtigen Support ist die IT-Infrastruktur anfällig für Ausfälle, längere Downtimes oder Sicherheitslücken. Anstatt jedoch auf ein überteuertes Lizenzmodell umzusteigen, setzen immer mehr Unternehmen auf Third-Party-Support als zentrale Lösung für Wartung und Betriebssicherheit ihrer Systeme.
Lizenzen und IT-Kontrolle bewahren
Der Wechsel zu Third-Party-Maintenance-Services ermöglicht es Unternehmen, ihre bestehenden VMware-Lizenzen weiterhin zu nutzen und gleichzeitig technischen Support zu erhalten. Auf diese Weise können Unternehmen:
- die hohen Kosten eines Subscription-Modells vermeiden
- die volle Kontrolle über ihre IT-Infrastruktur behalten
Dadurch entfällt der Druck, in die Cloud zu migrieren, sich an vorgegebene Anbieter-Zeitpläne zu halten oder die eigene Flexibilität bei sich ändernden Anforderungen einzuschränken.
Supportkosten senken
Durch Third-Party-Maintenance können Unternehmen bis zu 70 % der Supportkosten im Vergleich zum Hersteller- oder Vendor-Support einsparen. Dadurch werden IT-Budgets deutlich entlastet, ohne dass Performance oder Compliance-Anforderungen darunter leiden. Die eingesparten Mittel können gezielt in andere Projekte investiert werden.
Zugang zu Experten-Support
Third-Party-Support-Anbieter beschäftigen hochqualifizierte Engineers, die einen professionellen Service auf L3-VMware-Expertenniveau bieten. Dies führt zu:
- verbesserter Systemleistung und höherer Zuverlässigkeit
- gewährleisteter Datensicherheit
- minimierter Downtime und reduziertem Ausfallrisiko.
Die Third-Party-Maintenance für VMware-Dauerlizenzen unterstützt Unternehmen dabei, ihre IT-Betriebsabläufe zu optimieren, Kosten zu senken und die Kontrolle über ihre virtualisierten Infrastrukturen zurückzugewinnen.
Warum Evernex für Ihre VMware-Wartung wählen?
Durch kompetenten Support und gezielte Optimierungen ermöglicht Evernex Unternehmen, ihre VMware-Produkte weiterhin zu nutzen – ohne Vendor Lock-in, überhöhte Kosten und betriebliche Risiken. Im Folgenden finden Sie einige der wichtigsten Gründe, Evernex als Ihren alternativen Support-Partner für VMware in Betracht zu ziehen.
Support für das gesamte VMware-Portfolio
Unsere technischen Spezialisten verfügen über umfangreiche Erfahrung im gesamten VMware-Portfolio. Ganz gleich, welches Lizenzpaket oder welche Version Sie einsetzen – wir bieten effizienten und zuverlässigen Support über die gesamte Produktpalette hinweg.
Unsicher, ob Evernex Ihr VMware-Softwareprodukt abdeckt?
Um die vollständige Liste der VMware-Produkte zu sehen, die wir unterstützen, werfen Sie einen Blick in unsere spezielle Broschüre.
TPM-Integration für optimierte Betriebsabläufe
Evernex ist ein weltweit anerkannter und zertifizierter Anbieter von Third-Party-Maintenance-Services (TPM). Neben VMware-Support und -Optimierung durch Experten bietet Evernex auch umfassende IT-Hardwarelösungen:
- IT-Hardware-Lifecycle-Management
- Umzüge von Rechenzentren
- Reparaturen und Ersatzteilservices
- Nachhaltige Entsorgung von IT-Assets
Viele Unternehmen entscheiden sich für Evernex als zentralen Ansprechpartner für ihren Hardware- und Software-Support.
Mit den umfassenden IT-Services von Evernex erreichen Unternehmen:
- Niedrigere Gesamtkosten
- Weniger administrativen Aufwand
- Mehr Flexibilität durch anpassbare Service-Level-Agreements (SLAs)
Lokale Präsenz und persönlicher Support
Evernex ist in über 165 Ländern weltweit vertreten.
Unsere mehrsprachigen Engineers bieten Vor-Ort-IT-Support, unabhängig davon, wie abgelegen ein Rechenzentrum oder eine Infrastruktur sein mag. Darüber hinaus bietet Evernex flexible Support-Modelle – einschließlich 24/7-Verfügbarkeit – um unseren Kunden maximale Sicherheit und Verlässlichkeit zu gewährleisten.
Wenn Ihr Unternehmen mit steigenden Supportkosten konfrontiert ist und Sie überhöhte Ausgaben für unflexible Software-Subscriptions vermeiden möchten, ist es jetzt an der Zeit, Ihre VMware-Supportstrategie zu überdenken.
Optimieren Sie Ihre VMware-Kosten mit Evernex
Maximieren Sie den Wert Ihrer VMware-Dauerlizenzen und senken Sie gleichzeitig Ihre Kosten – mit der flexiblen VMware-Support-Alternative von Evernex.
Über den Autor
Yassine Bartout ist Sales Manager von Evernex für Nordafrika.
Er ist Experte für Innovation sowie für End-to-End-Datacenter-Wartungsservices und bringt seit 2021 sein umfassendes Wissen über die Geschäftsentwicklung in Afrika bei Evernex ein.
