Herstellerunabhängige Wartung: Eine echte Beschleunigung für den grünen IT-Wandel

Digitalisierung treibt Energieverbrauch und CO₂-Emissionen an

Die Corona-Pandemie hat bestehende Technologietrends massiv beschleunigt. Telearbeit, Cloud-Lösungen und Onlinehandel wurden über Nacht unverzichtbar. Während der geringere Reiseverkehr kurzfristig zu einem Rückgang der globalen Emissionen führte, stieg gleichzeitig der Energieverbrauch durch die wachsende Digitalisierung deutlich an. Heute liegen die weltweiten CO₂-Werte wieder auf dem Niveau vor der Pandemie – ein Zeichen dafür, dass digitaler Fortschritt ohne nachhaltige IT-Strategien nicht auskommt.

Die ökologische Herausforderung moderner IT-Infrastrukturen

Rechenzentren, Server und Netzwerke bilden das Rückgrat der digitalen Wirtschaft. Doch ihre Herstellung, der Betrieb und die Entsorgung verursachen hohe CO₂-Emissionen, Energieverbrauch und Elektroschrott. Unternehmen stehen zunehmend unter Druck, ihre IT-Infrastruktur nachhaltiger zu gestalten – und gleichzeitig Kosten, Energie und Ressourcen zu sparen.

Von der Linearwirtschaft zur Kreislaufwirtschaft

Das bisherige Modell der IT-Nutzung – drei bis fünf Jahre Betrieb, dann Ersatz – ist weder wirtschaftlich noch ökologisch tragfähig. Viele Systeme können weit über ihr End-of-Life (EOL) oder End-of-Service-Life (EOSL) hinaus zuverlässig genutzt werden. Statt Neuanschaffung gilt es heute, bestehende Hardware intelligent weiterzuverwenden. Die Kreislaufwirtschaft in der IT fördert das Prinzip „Reparieren statt Ersetzen“ – und senkt so Emissionen und Kosten.

Herstellerunabhängige Wartung (Third-Party Maintenance) als Schlüssel zur Nachhaltigkeit

Die herstellerunabhängige Wartung (Third-Party Maintenance, TPM) ermöglicht es Unternehmen, die Lebensdauer ihrer IT-Systeme zu verlängern und dabei Kosten zu senken. TPM ist eine nachhaltige und kosteneffiziente Alternative zur klassischen OEM-Wartung. Unternehmen bleiben unabhängig vom Hersteller, profitieren von flexiblen Service Level Agreements (SLAs) und einem großen Ersatzteillager.
So unterstützt TPM aktiv die Ziele der Green IT, indem funktionierende Systeme weiter genutzt und wertvolle Ressourcen geschont werden.

Deutsche und europäische Richtlinien fördern nachhaltige IT

Auch auf regulatorischer Ebene gewinnen Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in der IT an Bedeutung:

Ökodesign-Richtlinie (EU 2021/341)

Hersteller sind verpflichtet, energieeffiziente und reparaturfreundliche Geräte zu produzieren sowie bis zu acht Jahre lang Sicherheits- und Firmware-Updates bereitzustellen.

Recht auf Reparatur (Right to Repair)

Dieses Prinzip, das bereits in mehreren EU-Ländern verankert ist, soll Verbraucher und Unternehmen in die Lage versetzen, Geräte länger zu nutzen und eigenständig instand zu halten.

Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG)

In Deutschland verpflichtet das ElektroG Unternehmen, Elektroaltgeräte umweltgerecht zu entsorgen und wertvolle Materialien zurückzugewinnen.

Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)

Das KrWG bildet den gesetzlichen Rahmen für nachhaltige Ressourcennutzung in Deutschland und unterstützt die Wiederverwendung und das Recycling von IT-Komponenten.

Diese Richtlinien zeigen: Nachhaltige IT-Infrastrukturen sind kein Trend, sondern gesetzlich gefordert – und bieten Chancen für Unternehmen, sich ökologisch und wirtschaftlich besser aufzustellen.

Chipknappheit zeigt die Grenzen des linearen Modells

Die globale Chipkrise hat verdeutlicht, wie abhängig Unternehmen von begrenzten Ressourcen und Lieferketten sind. Durch den Einsatz von refurbished Hardware und Third-Party Maintenance können Unternehmen Engpässe überbrücken, ihre Systeme stabil halten und nachhaltiger wirtschaften.

Umweltvorteile durch verlängerte Hardware-Lebenszyklen

Der größte Teil der CO₂-Emissionen einer IT-Ausrüstung entsteht während ihrer Herstellung. Wer Systeme instand hält statt ersetzt, vermeidet übermäßigen Rohstoffverbrauch und reduziert seinen ökologischen Fußabdruck deutlich.
Herstellerunabhängige Wartung verlängert den Lebenszyklus bestehender Geräte, spart Energie und unterstützt aktiv die Ziele einer klimaneutralen IT-Infrastruktur.

Fazit: Nachhaltige IT-Infrastruktur als Wettbewerbsvorteil

Third-Party Maintenance ist weit mehr als eine Möglichkeit, Kosten zu senken. Sie ist ein strategischer Hebel für Unternehmen, die Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit in Einklang bringen wollen.
Mit ihrer Expertise in herstellerunabhängiger Wartung, refurbished Hardware und ITAD-Services unterstützt Evernex Unternehmen dabei, ihre IT nachhaltig, effizient und gesetzeskonform zu gestalten – im Einklang mit den Zielen der europäischen und deutschen Umweltpolitik.

Wie funktioniert der Umstieg auf Third-Party Maintenance?

Unternehmen, die sich für einen Umstieg auf TPM interessieren, nehmen im ersten Schritt Kontakt mit einem passenden Anbieter auf. Evernex ist in vielen Ländern weltweit tätig und überzeugt durch jahrzehntelange Expertise, hohe Sicherheitsstandards und sehr große Ersatzteilbestände. Nach der Kontaktaufnahme werden gemeinsam der Status Quo und die Bedürfnisse des Unternehmens ermittelt. Wenn es technisch möglich ist und der gewünschte und benötigte Service-Umfang geklärt ist, macht der TPM-Anbieter ein Angebot in Form eines SLAs.

Starten Sie jetzt mit uns in eine nachhaltige IT-Zukunft – gut für Ihr Business und unseren Planeten.

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